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Aktien - goldende Regeln


Die Anlage in Aktien kann eine rentable Form der Geldanlage sein. Doch sind dabei einige goldende Grundregeln zu beachten.

1. Goldene Aktien-Regel: langfristig behalten

Legen Sie Ihr Geld in Aktien langfristig an, um auch Kursschwankungen nach unten "aussitzen" zu können! Die Börse ist keine Einbahnstraße. Die Erfahrung zeigt, dass Aktienanlagen auf lange Sicht überdurchschnittliche Renditechancen bieten. Kurzfristig muss jedoch mit starken Wertschwankungen gerechnet werden.

2. Goldene Aktien-Regel: Geschäftszweck verstehen!

Informieren Sie sich über die Perspektive des Unternehmens vor Kauf der Aktie! Geben Sie allerdings nichts auf Gerüchte und Geheimtipps. Hören Sie eher auf Ihren eigenen Verstand und investieren Sie nur in Unternehmen, deren Geschäftszweck und Produkte Sie verstehen. Bevorzugen Sie für eine langfristige Altersvorsorge Standardwerte ("Blue Chips") vor Spezialwerten! Börsenneulinge sollten vorrangig Werte der bekannter Großunternehmen, die in den einzelnen Indizes der Hauptbörsen Europas und Nordamerika vertreten sind, kaufen.

3. Goldene Aktien-Regel: Keine Finanzierung!

Finanzieren Sie den Kauf von Aktien nur aus Eigenmitteln. Der Kauf auf Kredit ist nur etwas für Börsenprofis!

4. Goldene Aktien-Regel: Nur Amtlicher Handel!

Kaufen Sie nur Aktien, die in Handelssegmenten gehandelt werden, wo strenge Anforderungen der Börsenaufsicht bestehen. Dabei ist der "amtliche Handel" zu bevorzugen.

5. Goldene Aktien-Regel: Streuung!

Setzen Sie nicht alles auf eine Karte und streuen Sie das Risiko auf mehrere Aktien verschiedener Wirtschaftszweige! Für Kleinanleger bieten hier Aktienfonds bessere Anlagemöglichkeiten. Dabei sollte sich der Aktienanteil am Vermögen nach den individuellen Lebensumständen und der persönlichen Risikomentalität richten. Die Faustregel "Aktienanteil gleich 100 minus Lebensalter" gilt nicht immer.

6. Goldene Aktien-Regel: Ruhe bewahren!

Bewahren Sie bei Kursschwankungen die Ruhe und realisieren Sie nicht die Verluste durch panischen Verkauf der Aktie! Verkaufen Sie nur, wenn Sie an ein Unternehmen nicht mehr glauben. Realisieren Sie auch zwischenzeitlich hohe Kursgewinne. Hat sich beispielsweise der Kurs einer Aktie verdoppelt, kann es nicht schaden, die Hälfte des Bestandes zu verkaufen.

7. Goldene Aktien-Regel: Regelmäßig informieren!

Informieren Sie sich laufend und überwachen Sie die Zusammensetzung Ihres Aktien-Depots, um auf wirtschaftliche Entwicklungen reagieren zu können! Lösen Sie sich von Phantasieerwartungen! Eine jährliche Wertsteigerung von acht Prozent ist durchaus akzeptabel.

8. Goldene Aktien-Regel: Kosten beachten!

Achten Sie auf die Kosten für Kauf, Verkauf und Verwahrung (Depot) der Aktien. Für geringe Kaufaufträge gelten meist Mindestgebühren. Vergleichen Sie die Anbieterkonditionen.

9. Goldene Aktien-Regel: Steuer zweitrangig!

Bewerten Sie die Besteuerung bei Veräußerung der Aktien nicht so hoch. Entscheidend für einen Verkauf sind vielmehr die oben genannten Punkte. Auf Veräußerungsgewinne von Aktien, die nach 2008 erworben wurden, fällt beim Verkauf grundsätzlich Abgeltungsteuer an. Wurden die Aktien vor dem 1.1.2009 erworben, sind Kursgewinne dagegen steuerfrei. Veräußerungsverluste, die nach 2008 erworben wurden, konnten steuermindernd bis Ende 2013 verrechnet werden.

10. Goldene Aktien-Regel: unabhängige Experten!

Nutzen Sie qualifizierte Beratungen zu Aktien von unabhängigen Börsenexperten!

Besser Aktienfonds in Fondspolicen?

Besser Investmentfonds in Fondspolicen?

Die Anlage in Investmentfonds kann auch über eine fondsgebundene Lebens- oder Rentenversicherung (auch Fondspolicen genannt) erfolgen. Das hat einen steuerlichen Vorteil, wenn der Vertrag mindestens eine Laufzeit von zwölf Jahren hat und nicht vor dem 62. Lebensjahr endet. Dann fällt während der Laufzeit keine Abgeltungssteuer an. Erst am Laufzeitende erfolgt eine Besteuerung der Erträge (Guthaben abzgl. Einzahlung) an und nur zur Hälfte. Die andere Hälfte wird mit dem persönlichen Steuersatz, welcher bei Auszahlung besteht, versteuert.

Weiterer Vorteil ist die bequeme Verwaltung. So entfällt eine Depoteröffnung und damit verbundenen Verwaltungsarbeiten der laufenden Mitteilungen (z.B. über Ausschüttungen).

Fondspolicen haben aber oft den Nachteil, dass sie im Vergleich zur Direktanlage höhere Kosten haben. Allerdings können diese mit speziellen Versicherungstarifen enorm reduziert werden.

Fazit: Für viele Personen ist die Anlage in Investmentfonds über eine Fondspolice besser geeignet als über die Direktanlage in einem Bankwertpapierdepot. Voraussetzung ist jedoch, dass das Fondspolicen-Produkt niedrige Kosten und eine hohe Auswahl von guten Investmentfonds besitzt.

Tipp: GVI-Mitglieder können auf Wunsch Sonderangebote mit ermäßigten Kosten erhalten. Hierzu einfach den Angebotsfragebogen zu senden.

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