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Mofas und Mopeds


Mofas, Mopeds und Roller dürfen jedes Jahr ab dem 1. März nur noch mit den neuen Versicherungskennzeichen unterwegs sein. So sind ab März 2015 die alten Kennzeichen dann nicht mehr gültig. Wer dennoch weiter mit einem alten Kennzeichen fährt, verliert seinen Haftpflichtversicherungsschutz und macht sich zudem strafbar, weist der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hin. Hier die wichtigsten Fragen und Antworten.

Wie bekommen Moped-Fahrer das Kennzeichen?

Wie bekommen Moped-Fahrer und Roller-Fahrer das Kennzeichen?

Anders als Pkw müssen Mofas, Mopeds und Roller nicht bei einer Zulassungsstelle angemeldet werden, für den Betrieb auf öffentlichen Straßen sind lediglich eine Betriebserlaubnis und ein Versicherungskennzeichen erforderlich. Die Farbe der jeweils bis Ende Februar gültigen Kennzeichen wechselt jährlich zwischen schwarz, blau und grün. Die neuen Mofa-Kennzeichen sind direkt bei den Kraftfahrtversicherern erhältlich.

Die Versicherungsbeiträge für Fahrzeuge, die ein Kennzeichen benötigen, haben sich im Vergleich zum Vorjahr (Stand 2017) nur geringfügig verändert. Dennoch gibt es von Versicherer zu Versicherer deutliche Unterschiede. Bei Mopeds zum Beispiel gibt es Preisunterschiede von bis zu 250 Prozent. Und bei leichten Kfz sogar bis 800 Prozent. Durch unterschiedliche Rabattsysteme gibt es nicht den billigen und teuren Anbieter, denn die unterschiedlichen Rabatte führen oft zum gleichen oder ähnlichen Ergebnis.

Hier können Sie gleich Ihre Versicherung für Mofas, Mopeds und Roller online abschließen.

Wie ermittle ich, wo das Mofa, Moped oder der Roller versichert ist

Wo ein Mofa, Moped oder ein Roller versichert ist, lässt sich über die Buchstabenkombination des Kennzeichens leicht feststellen - die entsprechende Auskunft gibt es im Internet unter www.gdv-dl.de/mofakennzeichen.html oder telefonisch über den Zentralruf der Autoversicherer unter 0800/2502600.

Für welche Fahrzeuge gilt das Kennzeichen?

Für welche Fahrzeuge gilt das Kennzeichen?

  • Kleinkrafträder, wie Mofas, Mopeds und Roller, die nicht mehr als 50 cm3 Hubraum haben und nicht schneller als 45 km/h fahren.

  • Elektrofahrräder mit einer Tretunterstützung bei Geschwindigkeiten über 25 km/h oder einer tretunabhängigen Motorunterstützung über 6 km/h bis max. 45 km/h.

  • Segways und ähnliche Mobilitätshilfen mit elektrischem Antrieb und einer Höchstgeschwindigkeit von bis zu 20 km/h.

  • Quads und Trikes mit einer durch die Bauart bestimmten Höchstgeschwindigkeit von maximal 45 km/h und einem Hubraum von maximal 50 cm3.

  • E-Roller, die über eine Betriebserlaubnis verfügen und maximal 45 km/h schnell sind.

  • Motorisierte Krankenfahrstühle

  • Mofas, Mopeds und Roller aus DDR-Produktion mit einer Höchstgeschwindigkeit bis 60 km/h, die bereits vor dem 01.03.1992 versichert waren.

Risiko Straßenverkehr für Mofa, Mopeds und Roller höher

Risiko Straßenverkehr für Mofa, Mopeds und Roller höher

Das Risiko, im Straßenverkehr getötet zu werden, ist für einen Mofa und Mopedfahrer sechs Mal höher als für einen Autofahrer. Aus diesem Grund hat sich die Unfallforschung der Versicherer mit dem Unfallgeschehen von Mofas, Mopeds, Roller und Leichtkrafträdern im Rahmen eines zweijährigen Forschungsprojektes beschäftigt und kam zu interessante Erkenntnissen. Näheres finden Sie hier:

Zum Forschungsprojekt "Unfälle mit Mofas und Mopeds" der GDV-Unfallforschung.

Video: Crash mit Roller, Mofas und Moped

Video: Crash mit Roller, Mofas und Moped

Der Crashtest zeigt, dass eine Kollision mit einem Pkw für einen Rollerfahrer bzw. eines Mopedfahrer verheerend verläuft.
Quelle: Youtube veröffentlicht am 14.05.2012

Statistik Unfälle und Diebstähle bei Mofa, Moped und Roller

Statistik Unfälle und Diebstähle bei Mofa, Moped und Roller

Nach den GDV-Statistiken haben im Jahr 2015 rund 1,7 Millionen Mofas, Mopeds und Roller knapp 22.000 Haftpflichtschäden verursacht. Diese Unfälle kosteten die Versicherer insgesamt rund 60 Millionen Euro.

Ebenfalls rückläufig war die Zahl der Diebstähle: Im Jahr 2015 wurden rund 2.500 kaskoversicherte Mofas, Mopeds und Roller geklaut. Trotzdem verschwinden Kleinkrafträder damit immer noch deutlich häufiger als andere Kraftfahrzeuge: Von 1.000 Mofas, Mopeds und Roller wurden 11 geklaut, bei Pkw lag die Diebstahlsquote 2015 bei nur 0,5 von 1.000 Fahrzeugen.

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