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Streaming: Bald auch europaweit

22.05.2017. Zusätzlich zum umfangreichen Angebot der TV-Sender gibt es heute noch sogenannte Streaming-Dienste mit einer Vielzahl an Kinofilmen und Serien. Was Sie wissen müssen, um per Amazon, Maxdome, Netflix und Co. Ihr eigener Programm-Chef zu werden, sagen die ARAG-Experten. Und sie berichten über auf eine aktuelle Entscheidung des EU-Parlaments in Straßburg zum Streaming über Landesgrenzen hinweg.

Streaming: Was ist das?

Audio-und Videodateien befinden sich beim Streaming auf einem externen Server und werden als kontinuierlicher Datenstrom auf einen Computer oder ein TV-Gerät geschickt. Der Server kann Teil der heimischen Infrastruktur sein, also ein eigener, privater Medienserver, auf den Sie per WLAN oder kabelgebunden zugreifen. In der Regel nutzt man beim Streaming aber spezielle Streaming-Dienste. Für diese Streams ist dann eine Internetverbindung nötig. Darüber empfängt man Spielfilme oder Serien. Anders als beim Fernsehen kann man den Beginn selbst bestimmen, die Wiedergabe unterbrechen oder Passagen wiederholen. Beim Streaming bietet sich für die Nutzer die Möglichkeit, Inhalte „on Demand“ zu konsumieren, sprich genau zu dem Zeitpunkt, an dem man sie sehen oder hören möchte.

Streaming - was kostet der Spaß?

In der Regel haben Sie bei Streaming-Diensten die Möglichkeit, ein Abo beziehungsweise eine Flatrate abzuschließen. Das bedeutet, Sie können beliebig viele Inhalte ohne Zusatzkosten streamen. Je nach Abo-Modell unterscheiden sich jedoch bei manchen Anbietern die Geräte, auf denen Sie streamen können, sowie die Qualität der Streams. Alternativ zu den Abo- und Flatrate-Modellen erlauben die meisten Dienste den Abruf einzelner Filme und Serienfolgen „on Demand“, also ohne ein monatliches Abo abzuschließen. Das hat den Vorteil, dass Sie nicht an einen bestimmten Streaming-Dienst und sein Angebot gebunden sind. Andererseits kostet dann ein einzelner Film auch schon mal mehr als die entsprechende DVD oder Blu-ray. Einige Anbieter haben für ihre Abos oder Flatrates jedoch längere Kündigungsfristen, die einen Wechsel eventuell schwierig gestalten. ARAG-Experten raten daher dazu, vor dem ersten Stream das Angebot, die Kosten und die Vertragsmodalitäten genau zu checken.

Streaming im Ausland

Das ist leider oftmals nicht möglich. So genanntes Geoblocking sorgt dafür, dass Filme und Serien nur in bestimmten Ländern online geschaut werden können. Der Grund: Wenn ein Streaming-Anbieter eine Lizenz für einen Film einkauft, dann bekommt er diese meist nur für ein Land. Bislang dürfen Anbieter ihre Inhalte daher nicht im europäischen Ausland zeigen, wenn sie dafür keine Rechte haben. Damit soll allerdings bald Schluss sein. Das EU-Parlament hat jetzt eine neue Verordnung verabschiedet, nach der Verbraucher in Europa uneingeschränkt ihre Streaming-Abonnements nutzen können. Damit das Ganze funktioniert und Missbrauch verhindert wird, müssen Anbieter prüfen, in welchem Land ihre Kunden ihren Wohnsitz haben. Die neuen Regeln gelten laut den Experten jedoch nur für vorübergehende Auslandsaufenthalte. Wie lange das ist, hat der Gesetzgeber aber offen gelassen. Auf der Dienstreise oder im Urlaub wird es bald also nicht mehr heißen "Dieser Inhalt ist in Ihrem Land nicht verfügbar." Ob auch ein Studium an einer ausländischen Uni als vorübergehender Auslandsaufenthalt gilt, wird sich noch zeigen. Die Mitgliedstaaten müssen der Reform, die ab Anfang 2018 gelten soll, noch offiziell zustimmen.

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