So schützen Sie Ihre Daten vor Hackern

11.01.2019. Nach dem Angriff auf Daten von Politikern und Prominenten stellt man sich die Frage: Wie sicher sind meine eigenen Daten? 53 Prozent der Internetuser haben nämlich bereits elektronisch gespeicherte Daten verloren, besagt eine repräsentative Umfrage vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). ARAG-Experten geben aus gegebenem Anlass praktische Tipps zum Schutz Ihrer Daten.

Im Überblick: Diese Tipps sollten Sie kennen

  • Schützen Sie Ihre Hardware gegen Diebstahl und unbefugten Zugriff.

  • Halten Sie Ihre Software immer auf dem aktuellen Stand.

  • Schränken Sie Rechte von PC-Mitbenutzern ein.

  • Verwenden Sie eine Firewall.

  • Gehen Sie mit E-Mails und deren Anhängen sorgsam um.

  • Seien Sie zurückhaltend mit der Angabe persönlicher Daten im Internet.

  • Gehen Sie mit Nachrichten von Unbekannten in Sozialen Netzwerken vorsichtig um.

  • Vorsicht beim Download von Software aus dem Internet.

  • Sichern Sie Ihre drahtlose (Funk-)Netzwerkverbindung.

  • Verwenden Sie sichere Passwörter.

Software aktuell halten

Halten Sie Ihre Software immer auf dem aktuellsten Stand. Das gilt für Computer- und Smartphone-Betriebssysteme, Ihren Browser, Office-Anwendungen und den Flash-Player. Hacker nutzen häufig Sicherheitslücken in der Software aus. Auch ein Virenschutzprogramm hilft, Ihr System vor schon bekannten Schädlingen zu schützen.

Sichern Sie drahtlose Netzwerke

In einem freien WLAN , wie es mittlerweile viele Gastronomen anbieten, können unter Umständen auch andere Gäste Ihren Datenverkehr mitlesen, weil offene Netzwerke oft unverschlüsselt sind. Um ganz sicherzugehen, dass Ihre Daten nicht einfach abgefischt werden, hilft ein sogenanntes Virtual Private Network (VPN), also ein vertrauenswürdiges virtuelles privates Netzwerk.

Zurückhaltung bei der Angabe persönlicher Daten

Mit Fake-Websites versuchen Kriminelle, zum Beispiel Kontodaten abzugreifen. Achten Sie daher darauf, ob Sie wirklich immer auf der richtigen Website sind. Klicken Sie zum Beispiel lieber nicht auf Links zu Bankseiten, sondern tippen Sie deren Adressen selbst in den Browser ein. Klicken Sie Fehlermeldungen nicht ungelesen weg.

Vorsicht bei E-Mails mit Anhängen

Achten Sie besonders auf Anhänge von E-Mails. Denn Schadprogramme, Spyware und ähnliches befinden sich nicht in der eigentlichen E-Mail, sondern immer in angehängten Dateien und werden beim Öffnen automatisch aktiviert. Öffnen Sie Anhänge nur, wenn Sie sicher sind, dass Sie den Absender kennen.

Soziale Netzwerke: Wenn sich Unbekannte melden

Gehen Sie mit Nachrichten von Unbekannten in sozialen Netzwerken vorsichtig um. Vorsicht auch beim Download von Software aus dem Internet. Prüfen Sie die Quelle nach bestem Wissen.

Daten schützen

Auch wenn Sie vorsichtig im Internet surfen, sind Sie vor Viren, Würmern oder Trojanern nicht gefeit. Zum sicheren Surfen gehört daher eine gute Schutz-Software. Die ist zum Glück einfach im Internet zu finden und leicht zu installieren. Wichtig: Niemals mehrere Schutz-Programme parallel auf dem PC laufen lassen. Die Sicherheit wird dadurch nicht erhöht und behindern die Programme sich in der Regel gegenseitig. Wenn Sie den Verdacht haben, auf Ihrem PC könnte sich etwas eingenistet haben, ohne dass der bereits installierte Virenscanner Alarm schlägt, sollte Sie den PC einem Fachmann überlassen.

Sichere Passwörter für jede Anwendung

Immer wieder erweisen sich unsichere Passwörter als Sicherheitslücke und Einladung für Hacker und Internet-Betrüger. Was aber ist ein sicheres Passwort? Eine grundlegende Regel: Jeder E-Mail-Account bekommt ein eigenes Passwort. Das gleiche gilt für die verschiedenen Vorgänge. Ob Online-Buchung, Internet-Banking oder Download von E-Books: Legen Sie für jeden Vorgang ein eigenes Passwort an, sonst machen Sie es Angreifern sehr einfach.

  • Ein gutes Passwort besteht aus mindestens acht Zeichen.

  • Es enthält Groß- und Kleinbuchstaben, Ziffern und Sonderzeichen.

  • Ungeeignet sind Geburtsdaten, der eigene Name, 123456… und das Wort "Passwort".

  • Verschiedene Zugänge sollten verschiedene Passwörter haben.

  • Passwörter sollten öfter mal gewechselt werden; am besten alle 6-8 Wochen.

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