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26 Millionen ohne Berufsunfähigkeitsschutz


13.12.2012. Von rund 41 Millionen Erwerbstätigen in Deutschland sind 26 Millionen im Falle einer Arbeitsunfähigkeit unzureichend abgesichert. Nur jeder dritte Deutsche (37 Prozent) besitzt eine Berufsunfähigkeitsversicherung. Das ergab eine Online-Befragung des Markforschungsunternehmens YouGov von 1.019 Deutschen im Auftrag des Versicherers Asstel.

Berufsunfähigkeit - keine volle Leistung

Eine beunruhigende Erkenntnis, da der Staat seine unterstützenden Leistungen in Form der gesetzlichen Berufs- und Erwerbsunfähigkeitsrente stark reduziert hat. So bekommen Menschen, die nach 1961 geboren wurden, lediglich eine einheitliche Erwerbsminderungsrente, ohne Berücksichtigung der Einkünfte. Die volle Leistung lediglich 38 Prozent des letzten Bruttoeinkommens erhalten Betroffene nur, wenn sie weniger als drei Stunden am Tag arbeiten können.

Gehalt, Alter sensibilisieren nicht Absicherung

Es gibt viele Gründe für eine Berufsunfähigkeitsversicherung. Zum Beispiel steigt die Wahrscheinlichkeit für Krankheiten mit dem Alter und auch ein hohes Einkommen soll im Invaliditätsfall bestmöglich abgesichert sein. Laut Befragung sind die Deutschen hier anderer Meinung: Haushalte mit einem hohen Nettoeinkommen von 4.000 Euro und mehr (42 Prozent) sichern ihre Finanzen nur geringfügig besser ab als Haushalte mit einem Gehalt von 2.000 bis 2.999 Euro (32 Prozent). Bei Betrachtung der Altersstruktur wird deutlich, dass nur ein Drittel (30 Prozent) der 41 bis 50-Jährigen eine entsprechende Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen haben.

BU-Absicherung für Männer u. Frauen gleich wichtig

Deutsche Männer haben laut Bundesamt für Statistik ein höheres Einkommen als Frauen. Ein Grund, dass sie mehr Wert auf die Absicherung für einen Ausfall ihrer Erwerbstätigkeit legen sollten. Der Unterschied zum weiblichen Geschlecht ist allerdings gering: 40 Prozent der Männer und 33 Prozent der Frauen haben sich für eine Berufsunfähigkeitsversicherung entschieden. Der Frauenanteil könnte mit Einführung der neuen Unisex-Tarife ab dem 21. Dezember sogar steigen. Bislang mussten Frauen einen höheren Beitrag zahlen. Durch die Aufhebung der unterschiedlichen Tarifbeiträge vom Europäischen Gerichtshof soll eine geschlechtliche Gleichbehandlung im Versicherungsbereich gefördert werden.

Berufsunfähigkeitsversicherungs-Tipp der GVI:

Jeder sollte sich so früh wie möglich für einen Arbeitsausfall absichern. In jungen Jahren besteht kann in der Regel problemlos einen Versicherungsantrag stellen, da oft kaum Vorerkrankungen vorliegen. Außerdem ist der Berufsunfähigkeitsversicherungsbeitrag erheblich günstiger.

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