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Fast 150 Euro im Monat: Warum Studierende ab 25 Jahren ihre Krankenkasse prüfen sollten

09.09.2026. Das Wintersemester steht vor der Tür – und für viele Studierende wird die Krankenversicherung plötzlich zum eigenen Kostenfaktor. Denn mit 25 Jahren endet in der Regel die kostenlose Familienversicherung. Wer sich dann selbst gesetzlich versichern muss, zahlt schnell rund 150 Euro im Monat. Ein Vergleich der Krankenkassen kann sich deshalb gerade jetzt lohnen.

Ab 25. Lebensjahr endet Familienversicherung

Bis zum 25. Geburtstag sind Studierende meist beitragsfrei über ihre Eltern familienversichert. Danach gilt für sie in der Regel die studentische Krankenversicherung. Der Grundbeitrag zur Krankenversicherung liegt 2026 bei 87,38 Euro im Monat. Hinzu kommen der Zusatzbeitrag der jeweiligen Krankenkasse sowie die Pflegeversicherung. Bei einem durchschnittlichen Zusatzbeitrag von 2,9 Prozent zahlen kinderlose Studierende ab 23 Jahren damit derzeit rund 148 Euro monatlich – knapp 1.780 Euro im Jahr.

Guter Zeitpunkt zur Prüfung Krankenkasse

„Wer vorher keinen eigenen Beitrag zahlen musste, merkt knapp 150 Euro im Monat natürlich deutlich im Portemonnaie“, sagt Thomas Adolph, Geschäftsführer des unabhängigen Vergleichsportals gesetzlichekrankenkassen.de. „Der Wechsel aus der Familienversicherung ist deshalb ein guter Zeitpunkt, die bisherige Krankenkasse nicht einfach ungeprüft zu übernehmen.“

Fast 200 Euro Beitragsunterschied im Jahr

Denn der Zusatzbeitrag unterscheidet sich von Krankenkasse zu Krankenkasse. Unter den bundesweit geöffneten Kassen liegt der reine Krankenversicherungsbeitrag für Studierende derzeit zwischen 108,76 Euro und 124,92 Euro im Monat. Hinzu kommt jeweils die Pflegeversicherung. Die Differenz beträgt damit 16,16 Euro im Monat – oder knapp 194 Euro im Jahr.

„Für Studierende ist das relevantes Geld“, sagt Adolph. „Natürlich sollte der Beitrag nicht das einzige Kriterium bei der Kassenwahl sein. Wer aber ohnehin selbst zahlen muss, sollte zumindest wissen, wie viel die eigene Krankenkasse im Vergleich kostet.“ Und er rät weiterhin, nicht nur auf den Beitrag zu achten, sondern auf die vielen Mehrleistungen. Diese können ihr Geld wert sein, wie z.B. die kostenfreie professionelle Zahnreinigung. Gerade für gesunde junge Menschen lohnen sich auch die Bonusprogramme besonders, mit denen man teilweise sogar den Sportverein oder Fitnessclub bezuschusst bekommt.

Nebenjob? Wer zu viel verdient, muss sich eigenständig versichern

Auch Studierende unter 25 Jahren sollten ihre Versicherung im Blick behalten, wenn sie neben dem Studium arbeiten: Die beitragsfreie Familienversicherung setzt 2026 grundsätzlich ein regelmäßiges monatliches Gesamteinkommen von höchstens 565 Euro voraus, bei einem Minijob liegt die Grenze bei 603 Euro.

Adolphs Tipp zum Semesterstart: „Einmal den eigenen Monatsbeitrag nachsehen und mit anderen Kassen vergleichen – das dauert nur wenige Minuten. Gerade mit knappem Studentenbudget kann sich das über ein Jahr durchaus bemerkbar machen.“

Service zur Krankenversicherung

Hier finden Sie einen Vergleichsrechner mit dem sie einfach Ersparnisse ermitteln oder Leistungen vergleichen können:
Zum Krankenkassen-Vergleichsrechner

Hier finden Sie eine Auswahl von Krankenkassen, die einen günstigen Beitragssatz und interessante Leistungen bzw. Bonusprogramme bieten:
Zu ausgewählten Krankenkassen mit Online-Abschlussmöglichkeit

Wenn Sie günstige und leistungsstarke Angebote suchen, können Sie den Versicherungsservice von Geld und Verbraucher nutzen. Dieser hilft Ihnen gerne dabei. Einfach folgenden Angebotsfragebogen vervollständigt zusenden:
Zum Angebots-Fragebogen Krankenversicherung (PDF)
Wichtiger Hinweis: Sollten Sie der Auffassung sein, dass der Angebots-Fragebogen nicht geeignet ist Ihren individuellen Bedarf zu ermitteln bzw. sollte eine individuelle Beratung vor Abschluss eines Vertrages notwendig sein, bitten wir Sie um Kontaktaufnahme.

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