Zecken wieder vermehrt aktiv – an Impfschutz in FSME-Risikogebieten denken

www.zecken.de

01.04.2021. Mit den Sonnentagen im Frühling erwacht ringsum das Leben, leider auch das der Zecken. Sie gehören zu den gefährlichsten Tieren Deutschland und verbreiten sich rasant. Die Risikogebiete weiten sich aus und dort beginnt der Lebensraum der Zecke bereits vor der Haustür. Dies sagt eine Studie der Universität Hohenheim. Gefährdete Personen, die sich in Risikogebieten aufhalten, sollten daher Impfschutz und bestehenden Unfallversicherung prüfen, informiert die GVI.

Mehr Fälle mit Hirnhautentzündung

Waren im Jahr 1998 nur 63 Landkreise, vornehmlich im Süden Deutschlands in Bayern und Baden-Württemberg, von der Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) übertragenden Zeckenpopulation gefährdet, waren es im Jahr 2016 146 Landkreise. Heute sind es schon 161 Landkreise und es werden von Jahr zu Jahr mehr. 2018 gab es laut dem Ministerium für Soziales und Integration 288 Fälle. Im Jahr 2020 wurden 350 FSME-Fälle mit Hirnhautentzündung an das Landesgesundheitsamt in Baden-Württemberg übermittelt.

Impfschutz bei FSME

Infizierte Zecken übertragen generell zwei Krankheiten: Die gefährliche Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) und die Borreliose. Gegen die FSME kann man sich durch regelmäßige Impfungen schützen. Speziell gilt das für Personen, die in den Risikogebieten leben und sich vermehrt in Gärten und Natur aufhalten. Im Gegensatz zum Impfschutz bei FSME ist eine Impfung gegen Borreliose nicht möglich. „Hier hilft nur Vorsicht und, falls eine Infektion vorliegt, Antibiotika“, warnt Jürgen Buck, Vorstand der GVI, nachdrücklich.

Absicherung in der Unfallversicherung

Was den Wenigsten in den Risikogebieten der Zecken bekannt sein dürfte, ist die Möglichkeit, sich gegen die wirtschaftlichen Folgen der Krankheit FSME und Borreliose innerhalb einer privaten Unfallversicherung abzusichern. „Doch Vorsicht, die Gerichte streiten sich immer wieder, ob Zeckenbisse und deren Folgen tatsächlich auch als Unfall laut den Versicherungsbedingungen gelten“ betont Jürgen Buck. „Daher sollten bestehende Unfallversicherungen auf den Einschluss von Zeckenbissen überprüft werden“, rät der Fachmann.

Tipps und Infos zu Zecken

Wer seine bestehende Unfallversicherung überprüfen lassen möchte, kann den kostenlosen „Versicherungs-Check“ der GVI unter der Rubrik „Gratis“ nutzen. Weitere Tipps zum Thema „Impfschutz, FSME, Zecken (z.B. Risikogebiete, richtige Entfernung)“ sind dort ebenfalls erhältlich.

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