Sterbegeldversicherung – Was ist davon zu halten?

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08.10.2018. Niemand beschäftigt sich gerne mit dem eigenen Tod und der Bestattungsvorsorge. Dennoch wollen einige die finanzielle Belastungen, die auf ihre Angehörigen kommen verhindern. Es ist das beruhigende Gefühl, alles rechtzeitig geregelt zu haben, was sie antreibt. Da eine sogenannte Sterbegeldversicherung auch ohne Gesundheitsfragen mit Wartezeit abgeschlossen werden kann, ist das für den einen oder anderen eine Alternative.

Sterbegeldversicherung wie Kapitallebensversicherung

Eine Sterbegeldversicherung ist im Prinzip eine Kapitallebensversicherung mit kleiner Versicherungssumme. Das Kapital ist dann zweckgebunden man hat dann praktisch keinen Zugriff mehr. Eine Sterbegeldversicherung kann entweder bei einem Lebensversicherungsunternehmen oder bei einer Sterbekassen abgeschlossen werden.

Sterbegeldversicherung hat auch Vorzüge

Sterbegeldversicherungen werden im allgemeinen als teuer eingestuft. Bei ausreichender Zeit ist ein eigener zweckgebundener Sparplan die sinnvolle Alternative. Dennoch hat die Sterbegeldversicherung auch Vorzüge. Es handelt sich um eine Versicherung, die bereits nach der Wartezeit bei Tod leistet, obwohl noch nicht das volle Kapital eingezahlt ist. Auch hat das Sozialamt bei einer zweckgebundenen Bestattungsvorsorge in der Regel keinen Zugriff auf das Kapital.

Kein Zugriff vom Sozialamt

Auch der Zugriff vom Sozialamt auf das Kapital kann bei einer zweckgebundenen Bestattungsvorsorge in der Regel versagt bleiben, wie das folgende Beispiel der ARAG zeigt: In einem konkreten Fall lehnte das Land die Weiterbewilligung der Grundsicherung ab, weil die Antragstellerin über eine Sterbegeldversicherung mit einem Wert von 4.200 Euro verfügte. 3.000 Euro wären ihr bei einer vorzeitigen Auflösung ausgezahlt worden, also verwertbares Vermögen, was sie zur Aufstockung ihrer Grundsicherung einsetzen sollte. Doch nach Angaben der ARAG Experten liegt hier ein Fall von unzumutbarer Härte vor. Zudem würde die Rentnerin bei vorzeitiger Auszahlung zu viel Geld verlieren, so dass dieser Fall höchst unwirtschaftlich sei. Die Frau durfte die Sterbegeldversicherung weiterlaufen lassen (Sozialgericht Gießen, Az.: S 18 SO 108/14).

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