Soli-Ersparnis in Altersvorsorge investieren

17.09.2020. In wenigen Monaten wird für 90 Prozent der Deutschen der Solidaritätszuschlag wegfallen. Wer den Soli nicht mehr zahlen muss, kann mehrere 100 Euro im Jahr je nach Einkommen und Lebenssituation sparen. Warum das Geld aus der Abschaffung des Solidaritätszuschlags nicht in die Altersvorsorge investieren? Wer regelmäßig Geld für seine private Altersvorsorge zurücklegen möchte, für den kommen Sparpläne in Frage. Je nach Anlegertyp kann der Anleger zwischen Bank-, Fonds- und Aktiensparplänen wählen, um regelmäßig Geld für die langfristigen Ziele wie die private Altersvorsorge zurückzulegen. Darauf weist die Aktion „Finanzwissen für alle“ der im BVI organisierten Fondsgesellschaften hin.

Sparbeträge ab 25 Euro möglich

Ein rentables Wertpapierinvestment ist bereits für niedrige Sparbeträge ab 25 Euro monatlich möglich – beispielsweise mit einem Sparplan auf Investmentfonds. Das Positive an Fondssparplänen ist, dass man nicht einen hohen Geldbetrag auf einmal investiert, sondern Monat für Monat einen kleinen Betrag zur Seite legt. Das Geld wird automatisch vom Konto abgebucht, so dass der Anleger das Sparen im Alltag kaum bemerkt. Sparpläne sind einfach und flexibel. Die Sparer bestimmen, wie viel sie monatlich sparen möchten und in welche Fonds das Geld fließen soll. Das können aktive Fonds oder auch ETFs sein, die in Aktien, Immobilien, Anleihen oder in einen Mix verschiedener Assetklassen investieren.

Sparraten flexibel anpassen

Anders als bei anderen Verträgen können Anleger die Sparraten flexibel jederzeit nach oben und unten anpassen. Weitere Vorteile von Sparplänen: Sparer müssen sich nicht zeitlich binden, sondern können über das angesparte Kapital bei einem finanziellen Engpass börsentäglich verfügen, mit dem Sparen aussetzen oder den Sparplan ganz auflösen. Sie sind auch nicht an die gewählten Produkte gebunden, sondern können diese nach Belieben wechseln.

Solides Vermögen aufbauen

Dass sich Fondssparpläne lohnen können, zeigen die Ergebnisse der Vergangenheit. Wer in den zurückliegenden 20 Jahren monatlich regelmäßig 100 Euro in Aktienfonds mit Schwerpunkt Deutschland sparte, erzielte eine durchschnittliche jährliche Rendite von 4,8 Prozent und verfügte Ende Juni 2020 über ein Vermögen von rund 39.987 Euro. Auch mit kleineren Sparbeträgen lässt sich also ein solides Vermögen aufbauen.

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